Lehrplan 21 – was ändert sich?

An den Delegiertenversammlungen des Elternrats Am Uetliberg greifen wir im ersten Teil jeweils ein aktuelles Thema auf. Dieses Mal ist es der Lehrplan 21. Seit Jahren wird darüber diskutiert, ab dem Schuljahr 2018/19 wird er im Kanton Zürich eingeführt. Wir möchten wissen, wie der Lehrplan 21 unsere Schule verändert, was mit den neuen “Kompetenzen” genau gemeint ist, usw. Dazu haben wir Herrn John Kuipers für ein kurzes Referat gewinnen können. Er ist Vertreter der Kantonalen Elternmitwirkungsorganisation und Mitglied der bildungsrätlichen Kommission Lehrplan 21. Wer sich für das Thema interessiert, ist ganz herzlich eingeladen – auch wenn sie oder er nicht im Elternrat ist – am
Mittwoch 5.4.2017 von 19:30 bis ca. 20:15 im Mehrzweckraum im Schulhaus Döltschihalde.

Weitere Informationen zur Zürcher Version des Lehrplans 21.

Geheimnis gelüftet: Fotos von der Erzählnacht 2016

“Streng geheim” – Brecht das Schweigen an der Erzählnacht 2016!

Postenverantwortliche – Eltern und/oder Lehrpersonen – melden bitte bis zu den Herbstferien (7. Oktober) ihren Posten an (Titel, 1 Zeile Text als Inhaltsangabe, Klasse, Kontaktperson, Mailadresse) über erzaehlnacht@elternrat-am-uetliberg.ch!

Wer sich noch nicht bei den Elternratsdelegierten (am Elternabend) gemeldet hat und gerne mithelfen möchte, melde sich bitte ebenfalls auf erzaehlnacht@elternrat-am-uetliberg.ch. Wir sind froh um Eltern, die Kindergartenkindern im Singsaal Geschichten erzählen. Ebenfalls freuen wir uns über alle die bereit sind, eine halbe Stunde lang Zaubertrank auszuschenken oder die Besucher zu informieren und in den Gängen Präsenz zu markieren. Herzlichen Dank!

“Streng geheim” – Infos zur Erzählnacht

Alle lieben Geheimnisse. Noch schöner aber als ein Geheimnis zu haben, ist es, wenn man ein Geheimnis entdeckt! Wie langweilig wäre Rumpelstilzchens Geschichte, wenn es recht behalten hätte: «Ach wie gut, dass niemand weiss, dass ich Rumpelstilzchen heiss!» Verbrechen, Peinlichkeiten, Liebe, kleine private Geschichten und Staatsräson – vieles ist es wert, ein (kleines) Geheimnis daraus zu machen: Streng geheim! Wir machen uns daran, alles aufzudecken … am 11. November 2016.

Wie in den vergangenen Jahren gestalten möglichst viele Klassen mit Eltern und Lehrpersonen einen Geschichtenposten. Gehen Sie also aufeinander zu – Eltern auf Klassenlehrpersonen auf Fachlehrkräfte und umgekehrt. In der Gestaltung Ihres Postens sind Sie frei: die SchülerInnen, Sie (Eltern und/oder Lehrpersonen) selbst oder andere (z.B. Grosseltern) können bestehende Literatur oder eigene Texte auf Deutsch oder in andern Sprachen lesen, vorspielen, musikalisch untermalen, usw. Möglichkeiten dazu gibt es viele – auch ganz schlichte (siehe unter http://www.sikjm.ch/literale-foerderung/projekte/schweizer-erzaehlnacht/).

Um 19 Uhr geht’s in den Schulzimmern los. Die Darbietungen dauern möglichst genau 20 Minuten und werden drei Mal identisch oder unterschiedlich aufgeführt. Zwischendurch gibt es jeweils 15 Minuten Pause, in denen die BesucherInnen den Posten wechseln können. (Falls Kinder mitmachen, sollten sie möglichst nur in einem Block auftreten, damit sie vorher und nachher auch bei Gspänli reinhören können.) Zum Schluss gibt’s auf dem Pausenplatz für alle einen Becher voll sprudelnder Geheimnisse. Wer will kann auch eine Wurst zum Bräteln mitbringen. Auf Verpflegung in den Schulzimmern verzichten wir.

Den Klassen aus dem SH Döltschihalde und Pavillon teilt die Schulleitung gerne einen Raum in den SH Friesenberg oder Borrweg zum „Bespielen“ zu.

Nach den Herbstferien erhalten alle eine Einladung mit dem definitiven Programm. Wir freuen uns auf unvergessliche Geschichtenerlebnisse! Herzlich,

Das OK Erzählnacht 2016

Farbenfroher Start ins neue Schuljahr

Die Aufregung war – einmal mehr! – gross, als die über 700 Schülerinnen und Schüler der Schule Am Uetliberg auf dem Pausenplatz zusammen strömten, am ersten Donnerstag nach den Ferien. Jedes Kind mit einem farbigen Ballon in der Hand. „Wow, so viele sind wir!“, dachten sich viele Erstklässler, und wohl nicht nur sie. Symbolisch zum Start ins Schuljahr 2016/17 liessen dann alle gemeinsam ihre Ballone in den Himmel steigen. Die Ballone, die am weitesten fliegen, verhelfen ihren Absendern mit ein bisschen Glück zu einem tollen Preis. Herzlichen Dank der Elternratsgruppe fürs Organisieren und allen Lehrpersonen für ihr Engagement im Schuljahr 2016/17!

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

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Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

Ballonesteigenlassen 2016

 

“Kinder stärken und ermutigen” – Elternbildungsabend

Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder stark und mutig ihren eigenen Weg gehen und auch mit schwierigen und herausfordernden Situationen umgehen können. Der Erziehungsalltag bietet viele Chancen, das Selbstwertgefühl von Kindern zu stärken und sie zu ermutigen. Was können Sie als Eltern dazu beitragen, dass Ihre Kinder mit innerer Stärke und Selbstsicherheit durchs Leben gehen? Praktische Beispiele zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Kinder im Familienalltag stärken und ermutigen können.

Die Elternräte der Schulen Am Uetliberg, Bachtobel und Küngenmatt laden herzlich ein zum Elternbildungsabend mit Martha Furger, lic. phil. Pädagogische Psychologie und Lehrerin, am 14. Juni um 19:30 Uhr im Singsaal Schulhaus Friesenberg. Flyer

Helferinnen gesucht für den Mittelstufensporttag!

Am Donnerstag, 19. Mai, führt die Schule Am Uetliberg mit allen MittelstufenschülerInnen den Sporttag durch (Verschiebedatum ist der Donnerstag, 26. Mai) – wie in den vergangenen Jahren auf dem Sportplatz Utogrund. Für die Betreuung der Einzel- und Gruppenwettkämpfe sind die Lehrpersonen dringend auf Mithilfe angewiesen und hoffen, genügend Eltern zu finden, damit sie den Sporttag wie geplant abhalten können.

Meldet euch bis spätestens 20. April mit diesem Talon an (der Klassenlehrperson abgeben).

Damit für die Wettkämpfe genügend Zeit bleibt, dauert der Sporttag auch dieses Jahr wieder bis in den Nachmittag hinein. Zum Ablauf des Tages, den Zeiten, der Kleidung, der Verpflegung etc. wird die Schule kurz nach den Frühlingsferien informieren.

Vielen Dank!

 

Zwischen “Mikromassnahmen” und Systemkritik – die kontroverse Diskussion um den Sparauftrag in der Volksschule

Ein Bericht von der Podiumsdiskussion “Sparen in der Bildung – was geht das die Eltern an?” vom Mittwoch, 3. Februar 2016

Mit Kantonsrat Matthias Hauser (SVP), Sekundarlehrer und Kantonsrat Ralf Margreiter (GP), Bildungsexperte KV Zürich Business School

Moderation: Klaus Ammann

Um die 40 Eltern und Lehrpersonen versammelten sich am Mittwochabend im Mehrzweckraum des Schulhauses Döltschihalde, um die Podiumsdiskussion zwischen den beiden Kantonsräten und Bildungsexperten Matthias Hauser (SVP) und Ralf Margreiter (Grüne Partei) zu verfolgen. Moderator und Elternratspräsident Klaus Ammann eröffnete das Gespräch mit der Präsentation von Zahlen zur aktuellen Situation der Bildung im Kanton Zürich – eingeführt mit der Bemerkung, dass nackte Zahlen wohl der Interpretation bedürfen. Diese überliess er den beiden Kontrahenten auf dem Podium, welche die Vorgabe dankbar aufgriffen.

SVP-Kantonsrat Matthias Hauser ging auf die in den letzten Jahren stetig wachsenden Pro-Kopf-Ausgaben des Kantons Zürich für Bildung ein. Diese liegen im nationalen Vergleich zwar unter dem Durchschnitt, Hauser griff als Vergleichswert aber auf die Pro-Kopf-Ausgaben der OECD-Länder zurück, welche wesentlich tiefer liegen würden. Dies nicht allein wegen der hohen Löhne für Lehrpersonen, sondern wegen schlecht kontrollierter Ausgaben. Ralf Margreiter dagegen verwies darauf, dass die steigenden Kosten von System- und Strukturveränderungen im Bildungswesen verursacht würden, und nicht durch eine unkontrollierte Explosion der Ausgaben. So sei die Sanierung der Beamtenversicherungskasse BVK sehr teuer gekommen, ebenso die Zuständigkeit des Kantons für sonderpädagogische Massnahmen. Ausserdem lenkte Margreiter den Blick auf die Einnahmenseite, wo die noch viel krassere Entwicklung in die umgekehrte Richtung stattfinden würde: Durch die vielen Steuererleichterungen würden im Kanton Zürich jährlich über eine Milliarde Franken fehlen. Hauser konterte mit der Feststellung, dass Steuersenkungen eben die Anzahl Steuerzahlender – also das Steuersubstrat – erhöhen würden, was unter dem Strich zu positiven finanziellen Entwicklungen führe. Margreiter bezeichnete darauf die Tendenz zu  Steuererleichterungen als „faktenresistente Politik“, denn gerade das Beispiel der Stadt Zürich mit ihrem vergleichsweise hohen Steuersatz zeige, dass deswegen mitnichten ein Exodus von Vermögensmillionär/innen stattfinden würde.

Was kann man denn streichen?

Die Frage, welche Leistungen des Bildungswesens – vor allem im Bereich Volksschule – denn überhaupt reduziert werden könnten, ohne grossen Schaden anzurichten, wurde ebenfalls kontrovers diskutiert. Matthias Hauser verwies darauf, dass eine Liste mit Kürzungen im Aufgabenbereich von Regierungsrätin Silvia Steiner liege. Im März würden die Vorschläge präsentiert. Lehrerinnen und Lehrer wie er würden zwar nicht gefragt, er persönlich hätte aber schon ein paar Ideen. So könnte die Fachstelle für Schulbeurteilung ersatzlos gestrichen werden, bei der eidgenössischen Zusammenarbeit, beim Lehrplan 21 und bei der Bildungsstatistik gebe es ebenfalls Sparpotenzial. Das Schulentwicklungsprogramm QUIMS (Qualität in multikulturellen Schulen), das zur Erhöhung der Chancengleichheit beitragen solle, habe sich nicht bewährt und könnte ebenfalls abgeschafft werden. Margreiter bezeichnete Hausers Vorschläge als „Mikromassnahmen“, welche bei einem Total von 1.8 Milliarden Ausgaben nicht einschenken würden. Er verwies darauf, dass in der Volksschule die Kosten pro Schüler nicht steigen würden. Jedes Jahr würden alle Leistungsgruppen des Bildungswesens der gleichen Frage unterzogen: Wo kann man kürzen? Im Bildungsbereich werde längst nicht jede Begehrlichkeit umgesetzt, im Gegenteil: Sobald diese ein etwas grösseres Format hätten, würden sie zerpflückt. Er verwies nochmals darauf, dass die Steuererleichterungen von gestern das Problem von morgen seien.

Gegen Ende der Diskussion wurden schliesslich etwas weniger unvereinbare Töne angeschlagen. Es ging um die Frage der Sonderpädagogik, welche im Kanton besonders markant zu Buche schlägt. Margreiter gab zu bedenken, dass hier vermutlich falsche Anreize wirksam seien: Die momentan praktizierte integrative Förderung in den Regelklassen führe dazu, dass auch Massnahmen beschlossen würden, welche nicht zwingend  gut begründet seien. Denn die einzelne Schule kosten diese Massnahmen nichts. Die Abschaffung der Kleinklassen sei zwar aus guten Gründen erfolgt, aber um die Anreize zu senken, sei vermutlich eine Quote für die integrierte Förderung nötig. Auch Hauser befand, dass er zwar als Lehrer die Unterstützung durch die integrierte Förderung durchaus schätze und dass diese sehr entlastend wirke. Letztlich sei es aber zu niederschwellig organisiert und deshalb würde er die Kleinklassen wieder einführen. Dann hätte man nur die wirklich schwierigen Fälle aus der Regelklasse verbannt, aber mit den anderen – die heute vielleicht Förderung erhalten würden – könnte man weiterhin in der Regelklasse arbeiten.

Integrationspunkte statt PISA-Punkte

Schliesslich betraf einer der letzten Punkte die Frage der gesellschaftlichen Aufgaben der Volksschule. Hauser wies abermals darauf hin, dass nicht jeder Franken mehr die Qualität des Bildungswesens steigere. Dies zeige der Vergleich mit anderen Ländern, die mit tieferen Pro-Kopf-Ausgaben sehr gute Bildungsresultate erzielen würden. Margreiter griff diesen Punkt auf und bemerkte, dass diese Länder aber auch eine vergleichsweise homogene Bevölkerungsstruktur aufweisen würden. Die Schweiz dagegen ist eine Migrationsgesellschaft. Und eine wesentliche Aufgabe der Schule, die sie in der Schweiz auch gut erfülle, sei die Integration. Die Volksschule trage sehr viel dazu bei, einen gemeinsamen Weg zu finden.

Die ans Gespräch anschliessende Diskussion mit den anwesenden Eltern und Lehrpersonen drehte sich um die auf dem Podium entwickelten Ausführungen, schwenkte zwischendurch zur Frage der Maturandenquote und der Länge der gymnasialen Ausbildung, konkretisierte sich aber auch in Hinblick auf die Situation in der Stadt Zürich. So fiel etwa die Frage, wie sich neue Sparmassnahmen auf die Stadt Zürich auswirken würden, oder auch, wie man als Eltern die Sparmassnahmen denn ganz konkret spüren würde. Hier ergaben sich mehrere Antworten: Faktisch würden vermutlich die Klassengrössen steigen, und es würde weniger Halbklassen- und Gruppenunterricht geben. Diese Aussagen – ob sie sich nun bewahrheiten oder nicht – gaben der zuvor eher auf abstrakteren politischen Linien verlaufenden Diskussion plötzlich eine konkrete und fassbare Wendung. Eine, die aus Elternperspektive auch die Situation der eigenen Kinder in ihrem schulischen Alltag in Erinnerung rief.  Die rege Diskussion wurde mit Beteiligung der beiden Podiumskontrahenten beim anschliessenden Apéro fortgesetzt.

“Sparen in der Bildung – was geht das die Eltern an?”

Im September 2015 hat die Zürcher Kantonsregierung bekannt gegeben, dass sie im Bereich Bildung in den Jahren 2017–2019 jährlich 49 Millionen Franken einsparen will, davon 20 Millionen Franken in der Volksschule. Zürcher Bildungsinstitutionen warnen vor den Folgen der Sparpolitik am “Tag der Bildung“. Wir fragen aus Elternsicht:
Warum diese Sparmassnahmen? Wo kann konkret gespart werden und mit welchen Konsequenzen für unsere Schulen?

Diese Fragen diskutieren Kantonsrat Matthias Hauser (SVP), Sekundarlehrer und Kantonsrat Ralf Margreiter (GP), Bildungsexperte KV Zürich Business School

am 3. Februar 2016 um 19:30 Uhr im Mehrzweckraum Schulhaus Döltschihalde, Döltschiweg 190.

Zusammen mit den Elternräten der Schulen Küngenmatt und Bachtobel lädt der Elternrat Am Uetliberg alle Eltern, Lehrpersonen und anderen Interessierten herzlich ein. Alle Informationen finden Sie auch auf diesem Flyer.

Nach 232 Kilometern in Wemding gelandet!

Welche Farbe der Ballon hatte, ist nicht überliefert, bekannt ist aber, dass er unglaublich gut fliegen konnte – der Ballon, den Erik aus dem Kindergarten Rossweidli 1 Anfang Schuljahr in die Luft steigen liess. 232 Kilometer weit flog sein Ballon, bis ins bayerische Wemding. Damit flog Eriks Ballon nicht nur am weitesten, sondern auch sehr eigenwillig und wahrscheinlich ganz allein. Alle anderen Ballone zog es nämlich nicht nach Norden, sondern nach Osten – 150 Kilometer bis nach Samnaun flog derjenige von Salome aus dem Kindergarten Kleinalbis und 117 Kilometer ins vorarlbergische Silbertal – der Ballon von Gianna aus der 3. Klasse Kälin/Baumberger. Je zwei Eintritte in den Zürcher Zoo, ins Alpamare und in den Europapark standen den Erstplatzierten zur Auswahl.

Der Elternrat Am Uetliberg dankt allen Beteiligten für Ihr Engagement und wünscht allen Schülerinnen und Schülern und allen Lehrpersonen weiterhin ein spannendes Schuljahr!